Der Mann aus Brasilien
Der brasilianische Motorradrennfahrer Eric Granado hat sich für den Bagger Rennsport entschieden und mit Joe Rascal Racing sein Lieblingsteam gefunden
Der Grand-Prix-Rennfahrer Eric Granado ist im Motorradrennsport aktiv, fast seit er laufen kann. Mit sechs Jahren hat er in seiner brasilianischen Heimat sein erstes Rennen gewonnen, und 2006 ist er nach Spanien umgezogen, um seine Karriere voranzutreiben.
Nachdem er an der brasilianischen Superbike-Meisterschaft teilgenommen hatte, die FIM CEV Moto2 Europameisterschaft 2017 gewonnen hat und sechs Jahre lang in der MotoE aktiv gewesen ist, wurde Eric von Chief Rascal James Tonna kontaktiert.






„Ich habe mir angehört, was Harley-Davidson und die MotoGP mit der Serie erreichen wollen, und dann hat James mir seine Pläne mit Joe Rascal Racing erklärt. Sein Plan klang äußerst professionell, und ich dachte, wenn ich dem Team beitrete, dann kann ich um den Sieg kämpfen“, sagt Eric.
James war überzeugend genug, um den Vollblut-Rennfahrer zu überreden, von elektrischen Rennmaschinen auf röhrende V-Twins umzusteigen.
„Ich habe erkannt, dass James mir ähnlich ist – er ist wirklich sehr ehrgeizig, deshalb bin ich dem Team beigetreten, obwohl ich dank meines Erfolgs in der MotoE noch andere Möglichkeiten gehabt hätte“, sagt Eric. „Ich bin wirklich glücklich in dem Team. Wir machen einen großartigen Job, und unser bisheriger Erfolg spricht für sich.“
Stellte der Wechsel vom MotoE-Motorrad zum Bagger eine Herausforderung für den Rennfahrer dar? „Überhaupt nicht“, sagt Eric.
„Die Bagger sind nicht viel schwerer als ein MotoE-Motorrad. Man muss nur seinen Fahrstil etwas an die Eigenschaften des Motorrads anpassen“, erklärt er. „Harley-Davidson hat wirklich großartige Arbeit geleistet, und wenn man sich erst einmal an das Motorrad gewöhnt hat, kann man es richtig pushen – es ist tatsächlich eine echte Rennmaschine.“



„Ich mag es, dass man spüren kann, was mit dem Motorrad los ist, weil Fahrerassistenzsysteme wie eine Antriebsschlupfregelung fehlen. Natürlich ist es sehr anstrengend, ein so großes Motorrad zu fahren, aber man kann es wirklich mit der Gashand steuern und an die Grenzen treiben. Aus meiner Sicht ist es eine großartiges Maschine, um schnell zu fahren.“
Die Motorräder machen die Serie auch für die Zuschauer sehr interessant.
„Der Sound ist fantastisch, und die Rennen sind sehr spannend. Das sind echte Rennmaschinen, und da sie alle identisch sind, liegt es am Fahrer, den Unterschied zu machen. Auf der Strecke wird echt gekämpft.“
Dieses Interview haben wir kurz vor dem zweiten Lauf des Harley-Davidson Bagger World Cups in Mugello geführt.




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